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Intensive Mundhygiene reicht nicht aus

15.06.08

Bei einer eingeschränkten Leistung des Immunsystems treten Parodontalerkrankungen auch bei ausreichender Mundhygiene auf.
Mit regulationsmedizinischen Verfahren wie der Elektroakupunktur nach Voll – EAV ist man in der Lage, den immunologischen Hintergrund auszuleuchten und frühzeitig den Verlauf einer Parodontitis zu beeinflussen.

Besteht bereits eine fortgeschrittene chronische Parodontitis können ganzheitliche Verfahren als Begleittherapie angewendet werden um die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

In Fällen einer rezidivierenden oder chronisch aggressiven Parodontitis ist es sinnvoll einen Paro-Bakterien-Test durchzuführen, der potenziell pathogene Keime nachweist. Neben der Entfernung hartnäckiger Beläge und einer professionellen Zahnreinigung ist die Gabe von Antibiotika in seltenen Fällen nicht zu umgehen.

In den meisten Fällen reicht als unterstützende Therapie zur mechanischen Reinigung die Verwendung eines PerioChips aus. Der PerioChip ® ist ein kleines Gelatine-Plättchen, welches den Wirkstoff Chlorhexidin enthält. Chlorhexidin ist bekannt für seine antibakterielle Wirkung, die im Gegensatz zu Antibiotika keine Resistenzen hervorrufen kann. Der hauchdünne Chip wird in die erkrankte Zahnfleischtasche schmerzfrei eingesetzt, löst sich innerhalb weniger Tage auf und beugt etwa drei weitere Monate einem bakteriellen Neubefall gründlich vor.

Es gibt keine absolut richtige oder alleinig wirksame Methode des Heilens. Die Gabe einer antibiotikafreien Arznei zur Therapie der Parodontitis kommt jedoch dem Grundsatz der ganzheitlichen Zahnheilkunde nahe.