Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Mundakupunktur

Bereits in den 70er Jahren wurden von Dr. Jochen Gleditsch in der Mundschleimhaut gelegene Akupunkturpunkte in die Therapie einbezogen und beschrieben, von denen diagnostische Rückschlüsse und therapeutische Einwirkungen auf innere Funktionen möglich sind.

Infolge der besonders sensiblen Mundschleimhaut sind die Mundakupunkturpunkte im Falle einer Irritation besonders leicht zu tasten. Durch gezielte therapeutische Reize an den Punkten werden reproduzierbare Fernwirkungen im Sinne der Akupunktur an den dazugehörigen Organen und Gewebssystemen ausgelöst. Die Akupunkturwirkung erfolgt oftmals augenblicklich, besonders bei Muskel- und Gelenkbeschwerden. Die Therapie von Schulter-Arm-Beschwerden bringt oft erstaunliche Ergebnisse. Durch die Beseitigung der Schmerzzustände tritt Entspannung ein.

Für den Zahnarzt ist eine entspannte Kaumuskulatur in vielerlei Hinsicht entscheidend, z.B. bei der Therapie von Kiefergelenksproblemen, Nackenverspannungen oder Kopfschmerzen. Zahnärztliche Therapiemaßnahmen werden erleichtert, wenn der Mundboden entspannt ist. Klinische Studien haben die Sofortwirkung auf die Halswirbelsäule und das Kiefergelenk belegt. Für die Mundakupunktur werden keine herkömmlichen Akupunkturnadeln verwendet. Die Akupunkturpunkte werden im Sinne der Heilinjektion unterspritzt.

In einer Zeit zunehmender funktioneller Störungen und psychosomatischer Krankheitsbilder erweist sich die Mundakupunktur als eine äußerst effektive und nebenwirkungsfreie Therapie.