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Fluoridierung und Versiegelung

Während viele Zahnärzte seit Jahren die systematische Fluoridierung flächendeckend über die Trinkwasserversorgung fordern, verweisen die Gegner auf die toxischen Eigenschaften der Fluoride. Die kariesschützenden Eigenschaften der Fluoride sind bei direktem Auftrag auf die Zähne (lokale Fluoridierung) unbestritten. Fluoride werden in verschiedenen Formen z.B. Zahnpasta, Speisesalz und Mineralwasser zugesetzt, mit dem Ziel, die tägliche Mundhygiene zu ergänzen. Diese Mehrfachfluoridierung kann jedoch ungesund sein. Erhalten vor allem Kinder zuviel Fluoride kann eine sogenannte Schmelzfluorose entstehen. Weiße Flecken auf den Zähnen können die Folge sein. Lassen Sie sich vom Zahnarzt beraten, welche Art und Dosierung der Fluoridierung für Sie die geeignete ist. Es gibt auch die Möglichkeit, gefährdete Zahnbereiche mit Kunststoff zu versiegeln und damit die Zähne vor Karies zu schützen. Die Versiegelung ist nicht schmerzhaft. Der Zahnarzt reinigt die Kaufläche und bringt das Versiegelungsmaterial in die Grübchen (Fissuren) ein. Eine Versiegelung schützt die Kaufläche vor Karies, ersetzt jedoch nicht die Zahnpflege. Regelmäßige Nachkontrollen sind notwendig. Selbst im Milchgebiss ist eine Versiegelung dringend angezeigt, wenn beim Speicheltest eine hohe Belastung mit kariesverursachenden Keimen vorliegt.