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Amalgam

Amalgam ist ein Metallgemisch, das als Füllungsmaterial für die Zähne verwendet wird. Es entsteht durch Vermischen etwa gleicher Gewichtsanteile von Legierungspulver und Quecksilber. Aus Amalgamfüllungen wird in Spuren Quecksilber freigesetzt und gelangt in den Organismus. Durch seinen Quecksilberanteil gehört Amalgam zu den möglichen gesundheitsschädlichen Zahnfüllungsmaterialien.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat Einschränkungen für die Amalgam-Anwendung bei Schwangeren und während der Stillzeit angeordnet. Beim Amalgamproblem muss die individuelle Konstitution mit berücksichtigt werden. Die Krankheitszeichen können sehr unterschiedlich sein. Symptome wie Kopfschmerzen, Nervosität, Haarausfall, Depressionen, Leistungsabfall, Migräne, hormonelle Störungen etc. können auf eine Schadstoffbelastung hinweisen. Nicht nur Zahnärzte sondern auch Allgemeinmediziner beobachten positive Effekte nach Amalgamentfernung.

Um toxische Belastungen durch Quecksilber oder andere Schwermetalle nachzuweisen, gibt es Testverfahren wie z.B. die Elektroakupunktur n.Voll (EAV). Mit dieser Methode kann differenziert gemessen werden, ob das Amalgam oder seine Bestandteile eine Belastung darstellen. Vor einer geplanten Sanierung sollte man sich das neu einzugliedernde Material auf individuelle Verträglichkeit testen lassen. Für eine Amalgamsanierung ist es nie zu spät!

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